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Lukas-Werk Suchthilfe gGmbH

 

Förderverein Lukas-Werk e.V. aufgelöst

Beschluss der Mitgliederversammlung vom 10. Januar 2012

Die Mitgliederversammlung des Lukas-Werk e.V. beschloss am 10. Januar 2012 die Auflösung des Vereins gemäß § 6, Abs. 4, Satz h der Vereinssatzung.

Lange Zeit hatten die Mitglieder des Fördervereins die Arbeit der Lukas-Werk Suchthilfe gGmbH unterstützt und mit ihrer Mitgliedschaft oder ihrer Spende die Sicherung und Weiterentwicklung der Beratung und Behandlung von suchtkranken und suchtgefährdeten Personen und deren Angehörigen gefördert.

In den letzten Jahren hatten sich die Vereinsmitglieder allerdings immer mehr direkt für Einrichtungen der Lukas-Werk Suchthilfe engagiert und auch Geldspenden direkt auf das Spendenkonto der Lukas-Werk Suchthilfe eingezahlt.

Vor diesem Hintergrund erschien die Fortführung des Vereins verzichtbar.

Pastor i.R. Andreas Seiffert, Vorstandsvorsitzender des Vereins und Direktor des Diakonischen Werkes der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig, und Petra Sarstedt-Hülsmann, Geschäftsführerin der Lukas-Werk Suchthilfe, bedankten sich bei den Mitgliedern des Fördervereins für deren langjährige Unterstützung und waren sich sicher, dass diese künftig in anderer Weise fortgesetzt wird.

 

Fachklinik Erlengrund zertifiziert nach Bundesrahmenhandbuch „Diakonie-Siegel Medizinische Rehabilitation“

Über den erfolgreichen Abschluss des Zertifizierungsverfahrens freuen sich (von links) Dr. Jürgen Seifert, Reinhard Laskowski, Petra Sarstedt-Hülsmann, Verena Fuest und Gerhard Weidemann.

Am 17. Oktober 2011 übergab Gerhard Weidemann, Auditor bei der proCum Cert GmbH, die Zertifikatsurkunden an Petra Sarstedt-Hülsmann, Geschäftsführerin der Lukas-Werk Suchthilfe, Chefarzt Dr. Jürgen Seifert, Reinhard Laskowski, Klinikleitung, und Verena Fuest, Qualitätsmanagementbeauftragte der Lukas-Werk Suchthilfe.

Damit fand das Zertifizierungsverfahren nach der DIN EN ISO 9001 und dem Diakonie-Siegel Medizinische Rehabilitation seinen erfolgreichen offiziellen Abschluss.

Mit dieser Zertifizierung wird bestätigt, dass die Fachklinik Erlengrund die Anforderungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR) erfüllt und damit auch die vom Gesetzgeber ab Oktober 2012 verbindlich geforderten weitergehenden Anforderungen an das interne und externe Qualitätsmanagement.

Das Diakonie-Siegel Medizinische Rehabilitation erfüllt die gesetzlichen Bestimmungen zum Qualitätsmanagement von stationären Rehabilitationseinrichtungen nach dem Sozialgesetzbuch IX – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen – und deckt fachliche Anforderungen sowie die Anforderungen der DIN EN ISO ab.

Das Bundesrahmenhandbuch „Diakonie-Siegel Medizinische Rehabilitation“ wurde von Fachexperten im Rahmen eines Projekts des Diakonischen Instituts für Qualitätsentwicklung im Diakonischen Werk der EKD (DQE) erarbeitet und ist seit 2011 durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR) anerkannt. Es bietet diakonischen Einrichtungen wie der Fachklinik Erlengrund ein Instrument, sowohl die gesetzlichen Bestimmungen zum Qualitätsmanagement in der medizinischen Rehabilitation umzusetzen als auch diakoniespezifischen Anforderungen gerecht zu werden.

Mit Verleihung des Diakonie-Siegels Medizinische Rehabilitation an die Fachklinik Erlengrund hat die Lukas-Werk Suchthilfe erfolgreich einen weiteren Schritt zu Sicherung und Ausbau der Qualität ihrer Angebote getan und die Fachklinik Erlengrund beweist eindrucksvoll, dass sie erstklassige und qualitätsorientierte Gesundheitsdienstleistungen für Patientinnen und Patienten erbringt.

 

Umbau der Fachklinik Erlengrund erfolgreich abgeschlossen

Fotos: Bernd Grigull, Dipl.-Ing. Architekt

Barrierefreie Bestandsanpassung und Erweiterung des Foyer- und Hauptgebäudes

Nachdem in den Jahren 2003/2004 die Patientenwohnbereiche durch Einbau neuer Sanitäreinrichtungen umgestaltet und 2008 alle Flachdächer im Rahmen einer energetisch-ökologischen Sanierung zusätzlich gedämmt und begrünt wurden, lag der Schwerpunkt der Investitionsmaßnahmen 2010 bis 2011 in der barrierefreien Bestandsanpassung des Klinikkomplexes.  

Mit finanzieller Unterstützung der ARD Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne” und mit Mitteln aus der Glücksspielangabe wurde der Umbau zu einer barrierefreien Fachklinik ermöglicht.

Zusammen mit der Erweiterung des Foyer- und Hauptgebäudes sind die Anforderungen des Gleichstellungsgesetzes erfüllt worden, sodass die Rehabilitationsmaßnahmen der Klinik jetzt uneingeschränkt auch behinderten Menschen und Rollstuhlfahrern zugänglich sind.

Nach Bau eines barrierefreien Apartments 2004 sind nun alle Funktionsbereiche der Fachklinik (Foyer, Sanitäreinrichtungen, Therapiebereiche, Patienten-Cafeteria etc.) barrierefrei zu erreichen und im baulichen Standard modernen Erfordernissen angepasst.

Außerdem wurde ein moderner Seminarbereich für psycho-edukative Maßnahmen für die Patienten geschaffen, ebenso ein Meditationsraum, der Möglichkeiten zu meditativen und spirituellen Erfahrungen eröffnet.

Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgte in enger Abstimmung mit der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover.

Die Baumaßnahmen im Einzelnen

Das bestehende Eingangsgebäude wurde durch einen eingeschossigen gläsernen Anbau mit einem weit auskragenden und begrünten Flachdach ergänzt. Dadurch wurde das vorhandene Foyer erweitert und Speisesaal, Mehrzweckhalle und Freizeitbereich wurden neu und übersichtlich erschlossen. Die angrenzende Cafeteria öffnet sich zum Foyer und zusätzlich entstand ein neuer Meditationsraum in zentraler Lage.

Ein Teil der neuen Überdachung der Cafeteria-Terrasse ist nun von der Grundstückszufahrt bzw. vom Parkplatz aus sichtbar. So wird der Besucher auf das von dort aus nicht sichtbare Eingangsgebäude hingewiesen.
Eine behindertengerechte Rampe begleitet den leicht ansteigenden Weg in das neue Foyergebäude und ermöglicht die barrierefreie Erschließung.

Raumhohe Glasfassaden und ein Oberlichtband im Dach des Foyers sorgen mit ausreichend Tageslicht im Inneren für eine angenehm helle und freundliche Atmosphäre.

Die erweiterten Flächen von Foyer und Cafeteria laden mit neuer Bestuhlung Bewohner und Besucher ein, sich hier aufzuhalten, und steigern somit die Attraktivität der Klinik.

Zusammen mit den im Bestand geplanten Umbauten ist das bestehende Gebäudeensemble entsprechend seinen funktionalen Anforderungen nun stärker strukturiert. Die Verkehrsbeziehungen sind deutlich verbessert und den Benutzern wird die Orientierung wesentlich erleichtert. Durch den Einbau vollautomatischer und transparenter Türen sind die einzelnen Bereiche barrierefrei und übersichtlich erschlossen. Alle Innentüren zu Räumen, die barrierefrei zu erreichen sind, sind durch breite, funktionsgerechte Türen ersetzt worden. 

Der Einbau eines neuen behindertengerechten Aufzuges ermöglicht jetzt die barrierefreie Erschließung der Untergeschosse mit ihren Therapiebereichen. Zusätzlich wurden WC-Anlagen und Krankenzimmer barrierefrei umgebaut.

Wir freuen uns, nach dem Abschluss der Baumaßnahmen unserem Anspruch, unseren Gästen ein die Therapie unterstützendes, freundliches Ambiente zu bieten, noch besser gerecht werden zu können.

 

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