Teenager liegt auf dem Sofa und schaut etwas im Smartphone nach

Suchtprävention in Schulen & Jugendeinrichtungen

Vorbeugen macht stark! Je früher Suchtprävention Menschen erreicht, desto mehr kann sie bewirken. Bei der Stärkung der eigenen Fähigkeiten, des Selbstvertrauens, der Konfliktfähigkeit, aber auch des Genussempfindens ist Suchtprävention eine hervorragende Hilfe.

Eine Gruppe Kinder mit Rucksäcken geht zur Schule. Man sieht die Kinder von hinten.

Informationsveranstaltungen für Schulen und Jugendeinrichtungen

  • HaLT – Hart am LimiT
  • Basiswissen Sucht
  • 1.000 Schätze
  • Tom & Lisa
  • BASS – Bausteinprogramm Schulische Suchtvorbeugung
  • Fachvorträge im Rahmen von Elternabenden oder Lehrer:innenkonferenzen
  • Theaterprojekt
  • Sex, Drugs & Partynacht
  • „KlarSicht“-Parcours
  • Beratungsrallye
  • Mediensucht-Prävention
  • Glücksspielsucht-Prävention

Programme

Jugendliche und Alkohol: das breit angelegte Frühinterventionsprogramm
Dieses Programm wurde erfolgreich als Bundes-Modellprojekt durchgeführt und wissenschaftlich begleitet. Mit dem HaLT-Projekt wird einem exzessiven Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen frühzeitig und präventiv begegnet. Darüber hinaus soll ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol auf kommunaler Ebene gefördert werden. Wir bieten dabei Aufklärung und aktive Unterstützung. In einem engmaschigen Netzwerk stehen dafür erfahrene Ansprechpartner bereit, die gefährdeten Heranwachsenden, Eltern, Lehrer:innen, Ausbilder:innen, Verkaufspersonal sowie weiteren Beteiligten effizient und diskret helfen.
Wir helfen betroffenen Minderjährigen u. a. 

  • durch Beratungsgespräche im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt nach Alkoholvergiftung oder anderen alkoholbedingten Auffälligkeiten in anderen Kontexten (Schule, Vereinsleben, …),
  • mit sog. „Sofort-Interventionen“, in denen die Vorfälle zeitnah aufgearbeitet werden,
  • mit „Risiko-Checks“, bei denen gemeinsam mit anderen Jugendlichen Risikokompetenzen erworben, die Resilienz gestärkt und ein Bewusstsein für die Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums entwickelt werden soll.

Zusätzlich setzen wir uns im Rahmen des HaLT-Projektes gemeinsam mit Kooperationspartner:innen in den Landkreisen Northeim, Goslar, Helmstedt, Peine, Braunschweig und Wolfenbüttel für eine breite Information der Öffentlichkeit und für die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes ein. Wir geben Denkanstöße zum vernünftigen Umgang mit Alkohol und klären oft gestellte Fragen von Eltern, Pädagog:innen und weiteren Beteiligten. Darüber hinaus stellen wir Informationen für Veranstalter:innen von Festen oder Jahrgangsfeiern zur Verfügung und geben Tipps zur Vorbereitung und Durchführung von Klassenfahrten.

Weitere Informationen

Ein Präventionsprojekt unserer Fachstelle für Suchtprävention und Pro Familia in Wolfenbüttel und Goslar für Jugendliche ab 14 Jahren
Das vierstündige Seminar „Sex, Drugs & Partynacht” zum Thema Alkoholkonsum und sexuelle Selbstbestimmung wird Schulen, Vereinen und Gruppen angeboten und gibt Jugendlichen ab 14 Jahren die Möglichkeit,

  • eigene und fremde Grenzen wahrzunehmen und zu respektieren,
  • sich den eigenen Umgang mit Alkohol und Sexualität bewusst zu machen und zu hinterfragen,
  • aus diesem Prozess heraus Handlungsmöglichkeiten und Perspektiven zu entwickeln.

Wir leben in einer Mediengesellschaft und nutzen diese täglich, um uns zu informieren, auszutauschen oder uns zu unterhalten. Digitale Medien prägen unser heutiges Leben und bringen viele neue Möglichkeiten mit sich. Für Kinder, Jugendliche, aber auch für Erwachsene ist es daher wichtig, einen verantwortungsbewussten Umgang mit Internet, Smartphone & Co. zu erlernen. Nur so können Vorteile genutzt, aber auch Risiken erkannt werden. Mit dem exzessiven Gebrauch von Medien werden häufig reale Freund:innen, Familie, Schule, Beruf oder Hobbys vernachlässigt. Dies kann zu einer Abhängigkeit führen.

Unser Präventionsangebot:

  • Information und Beratung für Betroffene, Angehörige und Interessierte
  • Informations- und Präventionsveranstaltungen
  • Fortbildungen und Vorträge
  • Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen, anderen Beratungsdiensten, Institutionen und Schulen im Bereich Mediensucht-Prävention
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Mediensucht-Prävention
  • ggf. Weitervermittlung in die Behandlung
  • offene Gruppen „Forum Glücksspiel- und Mediensucht”

Lotterien, Sportwetten, der Weg ins Casino sowie das Spielen an Geldspielautomaten oder im Internet – die Zahl der von Glücksspielsucht Betroffenen nimmt stetig zu. Mit unseren Angeboten wollen wir gezielt auf die Gefahren solcher vermeintlich harmlosen Freizeitbeschäftigungen hinweisen.

Unser Präventionsangebot:

  • Information und Beratung für Betroffene, Angehörige und Interessierte
  • Informations- und Präventionsveranstaltungen
  • Fortbildungen und Vorträge
  • Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen, anderen Beratungsdiensten und Institutionen im Bereich Glücksspielsucht-Prävention
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Glücksspielsucht-Prävention
  • offene Gruppen „Forum Glücksspiel- und Mediensucht”
  • ggf. Weitervermittlung in die Behandlung

Ein geschultes Team von 24 Glücksspielsucht-Präventionsfachkräften, koordiniert von der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen (NLS) in Hannover, ist flächendeckend in Niedersachsen tätig – zwei davon im Lukas-Werk.

Kontakt

Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH
Fachambulanz Sucht Braunschweig
St. Leonhard 1
38102 Braunschweig
Telefon 0531 180 537 10
Telefax 0531 180 537 40

Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH
Fachambulanz Sucht Goslar
Martin-Luther-Straße 2
38640 Goslar
Telefon 05321 358 85 00
Telefax 05321 358 85 19

Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH
Fachambulanz Sucht Helmstedt
Poststraße 2
38350 Helmstedt
Telefon 05351 520 950
Telefax 05351 520 959

Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH
Fachambulanz Sucht Northeim
Scharnhorstplatz 5
37154 Northeim
Telefon 05551 908 206 10
Telefax 05551 908 206 99

Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH
Fachambulanz Sucht Peine
Bahnhofstraße 8
31226 Peine
Telefon 05171 508 120
Telefax 05171 50 81 29

Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH
Fachambulanz Sucht Wolfenbüttel
Am Exer 19b
38302 Wolfenbüttel
Telefon 05331 858 60
Telefax 05331 858 626